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Lieferkettenproblematik: was nun?

05.07.2022

Schon immer waren Unternehmen bestrebt, mittels einer diversifizierten Lieferantenstruktur die Warenbeschaffung sicherzustellen. Natürlich war der somit geschaffene Wettbewerb auch Teil der jährlichen Preisverhandlungen.

Status 

Die internationalen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie sowie die Havarie der „Ever Given“ im März 2021 wischte mit einem Mal die gewohnte Praxis vom Tisch. Die Hoffnung auf eine baldige Entspannung der Situation ließ viele Unternehmen an der etablierten Praxis mit den bekannten Vorlieferanten festhalten.  

Die Strategie der chinesischen Regierung, keinen Covid-Fall im Land zuzulassen, verschärfte die bereits angespannte Situation. Infolgedessen breitete sich ein internationaler Engpass an elementaren Bauteilen auf, was zu Kurzarbeit und der Stilllegungen von ganzen Produktionen führte. 

Die Invasion der russischen Truppen am 24. Februar 2022 in die Ukraine mit aller Härte und Zerstörung führte zu einem rapide ansteigenden Ausfall von Vorlieferanten aus der Ukraine. Diese weitere Eskalation setzte zahlreichen Branchen, insbesondere in Westeuropa, weiter zu. 

Die derzeit vorherrschenden multiplen Anforderungen stellen große wie kleine Unternehmen vor noch nie dagewesene Herausforderungen.  An ein absehbares Ende ist nach Einschätzung der Schifffahrts-Experten der Allianz AGCS derzeit nicht zu denken, da allein vor dem weltweit größten Hafen von Shanghai sowie im chinesischen Perlflussdelta hunderte Schiffe auf eine Abfertigung warten. In Anbetracht der nach wie vor enorm schleppenden Abfertigung von Schiffen haben sich im Anschluss entsprechende Staus vor den europäischen Häfen gebildet. Auch mit einem baldigen Ende des russischen Angriffskrieges in der Ukraine ist nach internationalen Einschätzungen nicht zu rechnen. 

Maßnahmen 

Unternehmen haben begonnen, den Warenbezug auf neue Vorlieferanten umzustellen, was vielfach mit höheren Preisen einhergeht und häufig Vorkassezahlungen oder Anzahlungen verlangt. Um der geringen Verfügbarkeit an Frachtkapazitäten zu begegnen, werden zunehmend Lagerbestände aufgebaut, sofern die Unternehmen mit Blick auf die horrenden Preissteigerungen dazu in der Lage sind.  

Ungeachtet der zahlreichen und mitunter existenziellen Schwierigkeiten einhergehend, mit den Anpassungen bei den Vorlieferanten, sind das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzt sowie, perspektivisch, die Änderungen gemäß ESG (Evironmental Social Governance) zu beachten und zu erfüllen. 

Empfehlung 

Mit all diesen Herausforderungen sind wir als HANSEKONTOR aus den vielen Kundenbeziehungen zu Mittelstands- und Großunternehmen wohlvertraut. Unsere Spezialisierung gilt den Anforderungen und Bedürfnisse von national und international agierenden Unternehmen. Unser außergewöhnliches, weltweites Netzwerk bietet uns und unseren Kunden die Antworten und Lösungen, welche jetzt dringend benötigt werden. 

Zügig und zielstrebig setzen wir die gemeinsam definierten Maßnahmen um. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir beim Scourcing neuer Vorlieferanten, der Finanzierung (z.B. Einkauf, Lager, Absatz, Anlagevermögen) oder der Risikoabsicherung unterstützen.  

 

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Die Expertinnen und Experten bei HANSEKONTOR stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns und wir melden uns zeitnah bei Ihnen zurück.

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